Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Heute präsentieren wir euch den zweiten Teil unseres kleinen Specials direkt vor Halloween. Was verbindet ihr mit dem amerikanischen Gruselfest? Unserer Redaktion kam gleich das Wort "Verkleidung" in den Sinn. Und Verkleidung plus Japan ergibt in unseren Köpfen: COSPLAY!

Weiterlesen

Datenbank: 123 | # | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

White Day: A Labyrinth Named School

Hangul: 화이트데이: 학교라는 이름의 미궁
 

In der Dunkelheit lauert die Gefahr. Manchmal in Form von Gespenster und manchmal in Form eines wahnsinnigen Hausmeisters!

Inhalt

Am White Day ist es Brauch, dass Jungen den Mädchen, in die sie verliebt sind, Schokolade schenken. Nicht alle bringen den Mut auf, dies persönlich zu tun. So auch der Schüler Hee-Min. Deshalb schleicht er sich nachts in die Schule, um sein Geschenk zu platzieren. Doch kaum hat er die Schule betreten, verschließt der Hausmeister sämtliche Ausgänge.

Als wäre dies nicht schon schlimm genug, stellt sich heraus, dass der Hausmeister den Verstand verloren hat. Der Hausmeister ist mit einem Baseballschläger bewaffnet und prügelt jeden zu Tode, der ihm zu nahe kommt. Zum Glück von Hee-Min ist er nicht der einzige Schüler, der sich in die Schule geschlichen hat.

Schon bald müssen die Schüler allerdings feststellen, dass der Hausmeister nicht die einzige Gefahr ist. Denn die Schule war einmal ein Krankenhaus und die Seelen der Verstorbenen sind noch nicht gegangen….


Wie bei Horrorspiele nicht selten, wird in der Ego-Perspektive gespielt. Da als Schauplatz eine Schule dient, gibt es hier kaum Abwechslung. Außerdem kann man sich wirklich sehr schnell verlaufen, da die Gänge sich ähnlich sind. Glücklicherweise gibt es bereits zu Anfang des Spiels eine übersichtliche Karte. In der Schule ist zudem allerhand zu entdecken. Das beginnt bei den Dokumenten, die wichtige Hinweise beinhalten, über Geistergeschichten und den dazugehörigen Erscheinungen. Nicht alle Geister sind leicht zu finden, manchmal ist es nötig, gewisse Handlungen durchzuführen.

Gefahren lauern jedoch an jeder Ecke. Sei es nun durch die Hausmeister, die durch die Schule patrouillieren und jeden Schüler töten, der ihnen in die Hände fällt oder besagten Geistern. Da Hee-Min keine Möglichkeit hat, sich zur Wehr zu setzen, muss er flüchten, um sich in Sicherheit zu bringen. Das Spiel arbeitet sehr häufig mit Jumpscares, um den Spieler zu erschrecken, leider kann man diese oft vorhersehen.

Es befinden sich jedoch noch weitere Personen in der Schule, denen Hee-Min begegnen kann. Die Entscheidungen, die man in den Gesprächen trifft, beeinflussen das Ende. Insgesamt können zehn Enden freigespielt werden. Für einen Wiederspielwert ist gesorgt. Außerdem kann der Spieler zwischen insgesamt fünf Schwierigkeitsgrade wählen.

Details

„White Day: A Labyrinth Named School“ stammt aus Korea und wurde erstmals 2001 für den PC veröffentlicht. Allerdings schaffte das Spiel damals nicht den Sprung in den Westen. Im Jahr 2015 gab es ein Remake als Mobilegame für Android und iOS. Damit wurde „White Day“ erstmals im Westen veröffentlicht. Zwei Jahre später wurde das Spiel erneut überarbeitet und erschien abermals für den PC und ebenfalls für die Playstation 4. Nicht nur die Grafik wurde überarbeitet, zudem wurde zusätzlicher Inhalt eingefügt.
Autor:
Lektor: Anja Degenhardt
Grafiker: Julia Kefenhörster
Veröffentlichung:
11.10.2017
Sonnori, qupe


X